Friday, May 6, 2011

Das Single-Leben oder die komplizierte Sache mit der Liebe

Ich weiß gar nich, seit wie vielen Tagen ich jetzt schon Single bin. Aber ich genieße es. Ich genieße es wirklich. Beziehungen waren bisher immer mit Problemen verbunden, der Kopf für z.B. Lernen war nie frei. Klar gab es auch Momente, in denen ich auch glücklich war... aber diese waren eher spärlich gesät.
Am Anfang habe ich mich noch danach gesehnt - jemanden zu haben, der einen versteht, mit dem man ununterbrochen quatschen kann und es trotzdem nie langweilig wird... doch mittlerweile glaube ich, dass es so jemanden nicht gibt. Es wird IMMER etwas geben, was der andere nicht versteht, es wird IMMER irgendwann Langweile auftreten. Es wird IMMER irgendwann der Punkt kommen, an dem der andere einen einfach nur nervt.
Ich versuche mich in Beziehungen ja immer zusammenzureißen. Die schlechte Laune einfach drin zu lassen genau wie eventuelle Probleme. Das muss ich jetzt nicht mehr. Es ist einfach... ultimative Freiheit, die ich gerade genieße. Seine Wochenenden für sich zu haben, nicht verplant zu haben. Wenn man richtig verliebt ist, ist das kein Ding, da fährt man gern mal längere Strecken zur Freundin und "verschwendet" einfach seine Zeit am Wochenende. Aber... wie gesagt... wenn man verliebt ist. Das mit der Liebe wird mir wohl nicht mehr wirklich passieren. Natürlich hoffe ich es... aber bisher war es noch nie so, dass jemand vor mir gestanden hat und ich nur so "Moooah - Liebe!" dachte. Aber das erwarte ich ab jetzt, alles andere wäre sinnlos. Liebe muss sich entwickeln und das geht am leichtesten über Freundschaft - meiner Meinung nach.
Ich bin nicht krampfhaft auf der Suche, was das genießen der Freiheit wirklich um Einiges erleichtert. Wenn sich was ergibt - cool. Wenn nicht - auch gut. Die Liebe ist einfach zu kompliziert, um sie einfach abrufen zu können. Liebe ist kein T-Shirt, dass man sich im Internet bestellt und dass dann da ist. Liebe kann man ein bisschen mit einem Tsunami vergleichen. Dieser kommt irgendwann unverhofft, reißt einen völlig mit. Wenn man Glück hat, mündet der Tsunami wieder ins Meer. Wenn man kein Glück hat, ist alles was bleibt Zerstörung.
Deswegen, liebe Liebe: Du bist mir egal. Aber wennde kommst, dann bitte richtig!

1 comment:

  1. *unterschreib*
    Bei mir wars bisher auch so, dass die Beziehungen einfach zu langweilig wurden, weil man mit dem Partner nicht mehr wirklich viel über Gott und die Welt quatschen konnte, oder weil er/sie irgendwann nur noch nervig war. Aber nicht absichtlich, sondern... kein Plan, mich hats irgendwann ohne besonderen Grund genervt xD

    Vielleicht bin ich auch einfach zu anspruchsvoll und so schnell wie die Gefühle kommen, sind sie dummerweise auch schon wieder weg, nur weil die "bessere Hälfte" plötzlich irgendwas macht, was für sie normal ist, aber man selbst denkt: "Ähm, nein?!" Ziemlich übertrieben eigentlich und sogar dumm so ne Sache û.u

    Daher ist allein sein dann doch erstmal die bessere Wahl: Freiheit usw. :DDD

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