Sunday, October 16, 2011

FBM 2011

Gleich als Warnung vorweg: Dieser Eintrag wird etwas länger. Die Kurzversion dessen, was folgt ist das hier: Die FBM war schön mit ein paar negativen Beilagen, es war sonnig und einigermaßen warm, mein Cos kam gut an, meine Befürchtungen waren alle unbegründet, dafür kam ein neues Problem hinzu wofür sich aber ein anders von selbst gelöst hat und Happy End gab es leider keines.

Für die, die mehr wissen wollen: EIGENTLICH sollte ich ja am Samstag morgen um 5 von meinem Wecker geweckt werden. Ich war aber aus Gründen, die mir selbst schleierhaft sind, schon um halb 5 wach, versuchte mich 30 Minuten hin- und herwälzend nochmal zum einschlafen zu bringen doch schlussendlich war ich bereits wach, als der Wecker läutete. Ich sprang aus dem Bett und los gings mit Styling und anziehen. Entgegen meinen Erwartungen war ich so ruhig wie ein faulenzender Eisbär in der Sonne, was irgendwie schonmal ein gutes Omen war. Magenschmerzen hätte ich nämlich iwie nich so toll gefunden ;|). Als ich dann auf die Autobahn Richtung dem Rest der Chaostruppe wollte, kam erstmal das, was ich erwartet hatte: Unfall, Stau, umfahren über tausend Käffer durch die Pampa um dreiviertel sieben bei Minus 3 Grad (ich hatte noch Sommerreifen dran...). ENDLICH war ich bei Momo, Ruka, Aki und Meli angekommen, die mir auch schon ungeduldig entgegenkamen. Die Begrüßungsphase wurde zu einem gehetzten "Hallo, Hi, Hey" mit Handheben, wir pferchten uns ins Auto (ja... zu dritt auf der Rückbank von Akis Auto isses SEHR kuschlig) und es ging an die übliche "wir-sind-noch-nichmal-300-Meter-gefahren-aber-wollen-noch-was-kaufen"-Tanke. Dort wurde erstmal Frühstück (Energydrinks, Brezn und Kippen) eingekauft und nach einem kurzen störrischen Aufmucken der Technik konnten wir dann auch los. Entgegen meiner Erwartungen war die Stimmung im Auto nicht unterkühlt, sondern wie gewohnt spastisch/herzlich/doof, die beschlagenen Autoscheiben wurden mit "Reituki", "Myv x Kai" und vielem anderen das ich hier zum Wohle der Allgemeinheit nicht genauer ausführen möchte beschriftet (jaaa, sogar Momo mit ihren 6cm-Fingernägeln hats versucht!). Und die Stimmung wurde immer besser. 
Und jetzt nehme ich mal etwas vorweg, was vermutlich interessiert: Der Umgang mit ALLEN war kameradschaftlich, freundlich, unterhaltsam und witzig. Und das war etwas... was mich schon nach den ersten 30 Minuten die ich da im Auto gesessen bin einfach iwie umgehaun hat. Ich hatte ganz ehrlich anderes erwartet, was genau kann ich allerdings auch nicht sagen. Wenn ich jetz hier so sitze und das schreibe kann ich nur eins sagen: Ihr Spasten seid einfach wirklich gute Freunde.
Aber zurück zum Thema: Nach etlichen Päuschen (die aber unumgänglich sind wegen dem Energy-Drink-Pissdrang und unseren Lungen, die stets gut geteert sein wollen) kamen wir um ca. 12 Uhr Mittag auf der Frankfurter Buchmesse an, wo uns Tam (die Frau mit den geilsten Haaren der Con) schon erwartete. Die FBM hatte ich noch völlig anders in Erinnerung: Laut, überfüllt, nervig, kalt. Aber es war: gut gefüllt, aber angenehm, ziemlich warm, gemütlich und gechillt. Es wurde geraucht, gegessen (Brösel-Muffins), Fotos gemacht, Liebestöter gespielt, vieeel geredet, vieel herumgealbert und ich traf einige Leute wieder, die ich ewig nicht gesehen hab: Mitsu (die in sich trotz Korsett tatsächlich eine Semmel und ein Würstchen reingebracht hat! Sehr erstaunlich!), Tenshi (im reingrapsch-Hakama) und Zero (von denen beiden ich einen unglaublichen Ingwer-Likör und eine Gazette-Autogrammkarte geschenkt bekommen habe - herzlichen Dank nochmal euch zwei! <3), dann Teru (den "Happy-Woman"-Crashkurs machen wir noch ;|)), Kyo (es war einfach SO toll dich mal wieder gesehn zu haben, es war viel zu lange her!) und Sensu (im niedlichen Kigurumi, danke fürs Fotos machen!). Ich hoffe ich hab jetz niemanden vergessen X|D. Den Abend ließen wir dann beim Chinesen, beim Bubble-Tea-Lokal und im Bahnhof ausklingen und dann ging es auch schon wieder heim. Es war eine sehr sehr sehr ereignisreiche Heimfahrt und so übernachtete ich doch bei Momo und Ruka, da eine Fahrt zu meinem eigenen Bett einfach nur lebensgefährlich gewesen wäre, ich schlief fast im stehen ein.
Ja, und warum jetzt kein Happy End? Wenn man jemanden schlafen sieht, dessen schlafender Anblick am Morgen einen vor einiger Zeit zum glücklisten Menschen der Welt gemacht hat... dann dringt mit aller Macht hervor, was man so sauber versucht hat zu ersticken und es bringt das ganze Weltbild, dass man sich in einer schwierigen Zeit aufgebaut hat zum Einsturz. Ich ändere hiermit meine Erkenntnis über die Liebe: Liebe mag vielleicht blöd sein... aber der Mensch KANN nicht anders. Insgeheim sucht jedes noch so verkrüppelte Herz nach jemandem, den es lieben darf. Lieben darf, weil der andere es erwidert und lieben darf, weil man selbst es zulässt, weil man sich darauf einlässt vielleicht verletzt zu werden. In meinem Fall heißt das: weiterhin ersticken. Auch, wenn das Herz tausendmal schreit "Aber ich MUSS! Sie ist es!!! Es klappt!" - der Kopf wird jedes Mal ein ganz klares "Nein!" antworten, denn meist weiß er es besser. Und so schließe ich diesen Blogeintrag mit nur einem Wort:

PENIS.

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